Eine Kamera ist immer nur ein Werkzeug.
Das Foto macht der Fotograf.
Nun arbeitet natürlich jeder Handwerker gern mit gutem Werkzeug
und kann damit wohl auch bessere Ergebnisse fertigen.

Nach vielen Jahren mit Nikon bin ich 2018 zu Fujifilm gewechselt.
An fotografischen Themen interessieren mich vor allem Portrait, Reise, Landschaft und Makro.

Ich benutze zur Zeit folgende Ausrüstung:


Fujifilm X-T3
Fujifilm X-T4

Fujinon 10-24mm f4.0
Fujinon 16mm f1.4
Fujinon  18-135mm f3.5-5.6
Fujinon 27mm f2.8
Fujinon 35mm f1.4
Fujinon 55-200 f3.5-4.8
Fujinon 56mm f1.2
Fujinon 80mm Makro f2.8
Fujinon 90mm f2.0

Godox Funk-Blitzsystem mit XPro-F,
AD200, TT350F, V860IIF

Gitzo Stativ GK1545T-82TQD


Sie können mich per Email erreichen:
burg@hby.de
Ich freue mich über jede Anregung und Kritk.

Zu meinen Kameras:

Nach der Grundentscheidung für ein spiegelloses System kommt die Wahl der Sensorgröße. Ich habe mich bewusst für APS-C entschieden, da ich hier einen guten Kompromiss zwischen Gewicht der Ausrüstung und Bildqualität sehe.  Vollformatobjektive müssen - rein physikalisch bedingt - größer und schwerer sein als APS-C Objektive. Da ich gern wandere und auch weite Strecken zu Fuß unterwegs bin, möchte ich nicht mehr als 1 kg tragen und trotzdem einen großen Brennweitenbereich bei guter Bildqualität abdecken. Das funktioniert im Vollformat nicht.
Bei den spiegellosen APS-C-Systemen hat meiner Meinung nach zur Zeit Fujifilm die Nase vorn. Die Fujifilm Kameras sind handlich und leicht und bieten doch alle Möglichkeiten, die ich brauche.  Mit 26 MP bieten sie einen relativ hoch auflösenden Sensor, einen sehr guten Autofokus mit  Gesichts- und Augenerkennung, und ich kann auch bei ausgeschalteter Kamera alle relevanten Einstellungen wie Blende, ISO und Verschlusszeit vornehmen.
Die X-T4 ist dabei ein sinnvolle Weiterentwicklung der X-T3 mit IBIS, längerer Akkulaufzeit, leiserem mechanischem Verschluss und verbessertem AF-C.
Das Wichtigste für mich ist aber, das Fujifilm im APS-C-Bereich als einziger Hersteller ein wirklich überzeugendes Objektivprogramm vorweist. So gibt es lichtstarke Festbrennweiten bis zu Blende 1.2, die alle in der Auflösung und Bildqualität voll überzeugen. Auch die Zooms brauchen sich nicht zu verstecken.
Dazu nun mehr:

Zu meinen Objektiven

10-24mm f4.0
Das Fujinon 10-24 geht bis in den extremen Weitwinkelbereich und lässt sich so für ungewohnte Ansichten nutzen. In der Landschafts- und der Architekturfotografie leistet es sehr gute Dienste. Es ist sichtbar auflösungsstärker als mein altes Nikon 10-24 und ist durch den eingebauten Bildstabilisator im Gegensatz zum Nikon auch für Available Light Aufnahmen in Innenräumen verwendbar.  6 % meiner Fotos mache ich mit diesem Objektiv.

16mm f1.4
Das Fujinon 16 mm f1.4 ist zur Zeit mein Lieblingsobjektiv, ein klassisches Weitwinkel, welches im Bildlook einem Vollformatobjektiv von 24mm 2.0 entspricht. Ich mag den besonderes Look dieses Objektivs. Durch die extrem kurze Naheinstellgrenze von wenigen Zentimetern sind außergewöhnliche Fotos möglich. Außerdem kann man durch die hohe Lichtstärke selbst im Weitwinkelbereich noch freistellen. 15 % meiner Fotos mache ich mit diesem Objektiv.

18-135mm f3.5-5.6
Das Fujinon 18-135 ist mein Objektiv für alle Gelegenheiten, bei denen ich nicht so genau weiß, was auf mich zukommt und ich mit leichtem Gepäck unterwegs sein will bzw. keine Objektive wechseln möchte. Es ist insbesondere mein Objektiv für Tageswanderungen. Es ist leicht und kompakt und deckt dabei einen großen Brennweitenbereich ab. Zusammen mit der X-T3 komme ich so auf nur rund 1 kg Gewicht, und mehr möchte ich auf längeren Touren nicht schleppen. Verglichen mit dem Nikon 18-140, das ich sonst für diesen Zweck benutzt habe, hat das Fujinon eine höhere Auflösung, die Bilder sind sichtbar detailreicher. Mit diesem Objektiv mache ich 25 % meiner Fotos.

27mm f2.8
Das Fujinon 27mm ist ein sogenanntes Pancake-Objektiv, es ist sehr flach und wiegt nur 78 gr. Zusammen mit der kleinen und leichten X-T3 ergibt sich ein echtes "Immerdabei". Das kleine Normalobjektiv, das einer Brennweite von etwa 40 mm im Vollformat entspricht,  ist enorm vielseitig und hat eine hervorragende Auflösung. Für mich ist das 27er ein sehr vielseitiges "Normalobjektiv", mit dem ich 5 % meiner Fotos mache.

35mm 1.4 
Ich habe einfach gemerkt, dass ich zwischen dem 16mm und dem 56 mm noch eine lichtstarke Brennweite benötige, um z.B. bei Ganzkörperportraits freistellen zu können. Und das macht dieses Objektiv wirklich vorzüglich: Bei Offenblende mit eingeschaltetem Augen-AF sind die Augen auf den Punkt scharf und im Hintergrund zaubert das Objektiv ein sehr schönes Bokeh. Ich benutze es inzwischen für 8 % meiner Fotos.

55-200mm f3.5-4.8
Wenn ich mich auf den Telebereich beschränken kann, ziehe ich das 55-200mm dem 18-135mm vor. Es geht etwas mehr in den Telebereich hinein, hat etwas höhere Lichtstärke und ist auch noch etwas auflösungsstärker als das 18-135mm. Zudem ist der Autofokus schnell und genau. 5 % meiner Fotos mache ich mit diesem Objektiv.

56mm f1.2
Das Fujinon 56mm 1.2 ist wegen seiner hohen Lichtstärke ein außergewöhnliches Objektiv.  Es ist schon bei Offenblende erstaunlich scharf und voll einsetzbar. So ist es prädestiniert für Available Light und zum Freistellen. Das 56mm 1.2 entspricht im Bildlook einem 85mm 1.8 im Vollformat. Ich nutze es auch gern für Portraits. Mit diesem Objektiv mache ich 8 % meiner Fotos.

80mm f2.8
Das 80mm Makro ist zwar nicht gerade leicht, aber wegen des eingebauten Bildstabilisators gelingen auch längere Verschlusszeiten aus der Hand. Der Autofokus ist ziemlich zuverlässig. Mechanisch macht das Objektiv einen stabilen Eindruck, außerdem ist es gegen Feuchtigkeit abgedichtet. Auflösung und Schärfe sind außerordentlich hoch. Mit dem 80mm Makro mache ich meine Blüten- und Insektenfotos. 18 % meiner Fotos mache ich mit dem 80er.

90mm f2.0
Das 90mm f2.0 gehört für mich zu den besten Fujinons: Schon bei Offenblende knackscharf, traumhaftes Bokeh und schneller Autofokus. Es macht einfach Freude, mit diesem Objektiv zu arbeiten. Ich setze es fast nur bei Offenblende ein und mache damit Kopfportraits und vertäumte Blumenfotos. !0 % meiner Fotos mach ich mit dem 90er.

Es fehlt mir noch ein Tele, um z.B. Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren. Das Fujinon 100-400 ist mir zu schwer. Ideal wäre ein leichtes 300mm f4. Leider bietet da Fujifilm zur Zeit noch nichts an.

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