Nach vielen Jahren mit Nikon bin ich 2018 zu Fujifilm gewechselt.
An fotografischen Themen interessieren mich vor allem Portrait, Reise, Landschaft und Makro.

Ich benutze zur Zeit folgende Ausrüstung:

Fujifilm X-T3

Fujinon 10-24mm f4.0
Fujinon  18-135mm f3.5-5.6
Fujinon 27mm f2.8
Fujinon 56mm f1.2
Fujinon 55-200 f3.5-4.8
Fujinon 80mm Makro f2.8

Godox Funk-Blitzsystem

Gitzo Stativ


Sie können mich per Email erreichen:
burg@hby.de
Ich freue mich über jede Anregung und Kritk.

Zu meiner Kamera:

Die Fujifilm X-T3 hat jetzt meine beiden Nikons abgelöst. Lange Jahre habe ich mit Nikon DX-Kameras gearbeitet, zuletzt mit der D5500 und der D7200, und war damit im Großen und Ganzen auch zufrieden. Nun habe ich aber den Eindruck, dass Nikon dass DX-Segment nicht mehr wirklich weiterentwickelt.  So gibt es zwar immer mal wieder eine neue Kamera, wie jetzt die D3500, aber seit vier Jahren keine wirkliche Innovation mehr. Es fehlen insbesondere ein BSI Sensor ein IBIS, also Bildstabilisierung im Gehäuse, und Augen-Autofokus. Fujifilm bietet das inzwischen alles an, Fuji ist offenbar auch die einzige Firma, die das APS-C System wirklich ernst nimmt und konsequent weiterentwickelt.
Ich möchte nicht ins Vollformat wechseln, da mir vor allem die Objektive dort zu schwer sind und die bildmäßigen Vorteile doch nur sehr gering ausfallen. Die APS-C Größe, bei Nikon DX, stellt für meine Zwecke den optimalen Kompromiss zwischen Gewicht und Bildqualität dar. Da ich sehr viel, auch weite Strecken, zu Fuß unterwegs bin, möchte ich nicht mehr als 1 kg tragen und trotzdem einen großen Brennweitenbereich bei guter Bildqualität abdecken. Das funktioniert im Vollformat nicht.
Die Fujifilm X-T3 ist so klein und leicht wie die Nikon D5500, bietet Möglichkeiten wie die D7200 und sogar noch mehr: So hat sie einen höher auflösenden Sensor (26 MP anstatt 24) und bietet beim Autofokus Gesichts- und Augenerkennung. Gerade bei Portraitshootings habe ich das sehr zu schätzen gelernt.
Das Fokus-Bracketing setze ich gern bei Makro- und Landschaftsaufnahmen ein.
Alles in allem ist die X-T3 eine wirklich gute Kamera. Sucher und Bedienkonzept überzeugen mich absolut, alles lässt sich individuell einstellen, die technischen Daten sind hervorragend. Die Auflösung ist die wohl höchste aller Kameras in diesem Segment.
Zu meinen Objektiven

Das Fujinon 27mm ist ein sogenanntes Pancake-Objektiv, es ist sehr flach und wiegt nur 78gr. Zusammen mit der kleinen und leichten X-T3 ergibt sich ein "Immerdabei". Das kleine Weitwinkel ist enorm vielseitig und hat eine hervorragende Auflösung.

Das Fujinon 18-135 ist mein Objektiv für Tageswanderungen. Es ist leicht und kompakt und deckt dabei einen großen Brennweitenbereich ab. Zusammen mit der X-T3 komme ich so auf nur rund 1 kg Gewicht, und mehr möchte ich auf längeren Touren nicht schleppen. Verglichen mit dem Nikon 18-140, das ich sonst für diesen Zweck benutzt habe, hat das Fujinon eine höhere Auflösung, die Bilder sind sichtbar detailreicher.

Wenn ich mich auf den Telebereich beschränken kann, ziehe ich das 55-200mm dem 18-135mm vor. Es geht etwas mehr in den Telebereich hinein, hat etwas höhere Lichtstärke und ist bei 135mm noch auflösungsstärker als das 18-135mm.

Mein Lieblingsobjektiv ist aber das 80mm Makro. Es ist zwar nicht gerade leicht, aber wegen des eingebauten Bildstabilisators gelingen auch längere Verschlusszeiten aus der Hand. Der Autofokus ist ziemlich zuverlässig.
Mechanisch macht das Objektiv einen stabilen Eindruck, außerdem ist es gegen Feuchtigkeit abgedichtet.
Auflösung und Schärfe sind außerordentlich gut. Mit dem 80mm Makro mache ich meine Blüten- und Insektenfotos aber auch sehr gern Portraits.

Das Fujinon 10-24 geht bis in den extremen Weitwinkelbereich und lässt sich so für ungewohnte Ansichten nutzen. In der Landschafts- und der Architekturfotografie leistet es sehr gute Dienste. Es ist sichtbar auflösungsstärker als mein altes Nikon 10-24 und ist durch den eingebauten Bildstabilisator im Gegensatz zum Nikon auch für Available Light Aufnahmen in Innenräumen verwendbar.

Das Fujinon 56mm 1.2 ist wegen seiner hohen Lichtstärke ein außergewöhnliches Objektiv.  Es ist schon bei Offenblende erstaunlich scharf und voll einsetzbar. So ist es prädestiniert für Available Light und zum Freistellen. Das 56mm 1.2 entspricht im Bildlook einem 85mm 1.8 im Vollformat. Ich nutze es auch gern für Portraits.

Es fehlt mir noch ein Tele, um z.B. Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren. Das Fujinon 100-400 ist mir zu schwer. Ideal wäre ein leichtes 300mm f4. Leider bietet da Fujifilm zur Zeit noch nichts an.

Meine Galerien

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